Im Gehirn eines Kleinkindes ist der Bereich für Impulskontrolle und Gefühlsregulation noch lange nicht ausgereift. Ein Wutanfall ist daher kein bewusstes „Austesten“, sondern ein echtes Überforderungs-Gewitter. Das Kind erlebt heftige Gefühle und hat noch keine Werkzeuge, sie zu steuern.
Wenn Kinder eigene Entscheidungen treffen dürfen (im sicheren Rahmen), entwickeln sie Selbstwirksamkeit. Diese Phase ist damit ein Fundament für späteres Selbstbewusstsein.
Praxis-Tipp: Notieren Sie nach dem Lesen dieses Abschnitts drei Punkte, die Sie umsetzen möchten, und einen, bei dem Sie noch unsicher sind. So wird aus Information ein konkreter Plan.
Viele Familien berichten, dass der Austausch mit anderen Eltern entlastend ist, solange Sie die Inhalte kritisch einordnen. Was bei anderen funktioniert hat, muss bei Ihnen nicht passen. Vertrauen Sie Ihrer Wahrnehmung und holen Sie bei Zweifeln fachliche Einschätzung ein.





