
Lektion 4 von 4
Warnzeichen & Hilfe holen
Wann Hebamme, Arzt oder Notfall
ca. 24 Minuten · inkl. Wissenscheck
Im Zweifel lieber einmal zu viel anrufen. Diese Lektion fasst Alarmzeichen zusammen – ersetzt keine medizinische Beratung.
Sofort ärztliche Hilfe
Fieber über 38 °C, starke oder zunehmende Unterbauchschmerzen, schwere Kopfschmerzen mit Sehstörungen, Atemnot, Brustschmerz, Gedanken sich oder dem Baby zu verletzen: sofort 112 oder Notaufnahme.
Weniger Milch als sondern, Baby trinkt kaum, weniger nasse Windeln: Kinderarzt/Hebamme am selben Tag.
- Hebamme (Tag und Nacht erreichbar in den ersten Wochen)
- Kinderarzt-Bereitschaftsdienst
- Frauennotruf / psychiatrische Beratung bei Suizidgedanken
Wochenbettdepression
Anhaltende Niedergeschlagenheit über zwei Wochen, Interessenverlust, Schuldgefühle oder Panik vor der Babypflege: Hausarzt, Frauenarzt oder psychosoziale Beratung kontaktieren.
Quelle: AWMF / peripartale Störungen
Das nehmen Sie mit
- Fieber und starke Schmerzen = sofort Hilfe
- Still- und Windelprobleme zeitnah klären
- Psychische Belastung ernst nehmen
Übungs-Checkliste
- ☐Hebammen- und Kinderarzt-Nummer sichtbar notieren
- ☐Notfallplan mit Partner besprechen
- ☐Modul Wochenbett für Details lesen
